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Nagelhaut entfernen

Nagelhaut entfernenFür die Gesundheit solltest du regelmäßig die Nagelhaut entfernen. Bevor wir jedoch von deiner „Gesundheit“  sprechen, solltest du zuerst verstehen, warum wir überhaupt Nagelhaut besitzen.

Und zwar schützt die Nagelhaut den Nagel vor Bakterien und Keimen, sodass keine Eindringlinge in unsere Haut gelangen und sich nichts unter dem Nagel entzünden kann. Außerdem unterstützt sie ein gesundes Wachstum des Nagels.

 

Daher sind Pflege und das regelmäßige Entfernen der Nagelhaut wichtig. Und zwar gibt es zwei unterschiedliche Situationen, in denen du die Nagelhaut entfernen musst:

  1. Wenn du einen Nietnagel besitzt, welcher ein kleiner Hautfetzen an der Nagelhaut ist.
  2. Du musst die Nagelhaut entfernen, die am hinteren Rand des Nagels liegt und diese regelmäßig zurückschieben.

In unserem Artikel wirst du lernen, warum und wie du die Nagelhaut entfernen kannst. Wir befassen uns mit beiden Themen zur Nagelhaut Entfernung: An der Nagelseite, den sogenannten Nietnagel, sowie das Entfernen bzw. Zurückschieben am Nagelrand. 🙂

 

Nagelhaut entfernen: der Nietnagel

Als erstes erklären wir dir, wie du den kleinen Hautfetzen am Rand deiner Nagelhaut schonend entfernen kannst.

Die Entstehung eines Nietnagels

Wenn unser Nagel wächst, dann löst sich seitlich vom Nagel die Nagelhaut beim Herauswachsen immer leicht ab, sodass die  Nagelhaut den nachkommenden Nagel an der gleichen Stelle schützen kann.

Manchmal passiert es jedoch, dass die Nagelhaut zu  fest sitzt und daher von dem Nagel mitgezerrt wird. Das Resultat ist eine Spannung, die die Haut nicht lange halten kann und daher die Nagelhaut an einer gewissen Stelle reißt. Somit ist ein Nietnagel entstanden, ein kleiner Fetzen abgestorbener Haut an der Nagelhaut.

 

Der Nietnagel: Warum muss ich die überschüssige Nagelhaut entfernen?

Ein Nietnagel überträgt zwar keine Krankheiten, aber es können schnell Entzündungen an der betroffenen Stelle eintreten, da kleine Bakterien über die eingerissene Nagelhaut in die Haut gelangen können.

Oftmals bleiben Betroffene auch an den Nietnageln hängen wie z.B. beim Anziehen von Kleidung oder Durchkämmen der Haare. Dadurch wird die Wunde meistens weiter aufgerissen und es kann schnell anfangen zu bluten.

 

Der Nietnagel: die richtige Behandlung

Da die Nietnägel meistens nur weiter einreißen oder auch Entzündungen hervorrufen, solltest du die Nagelhaut entfernen, die nun als Fetzen am Nagelrand auftaucht.

Dafür optimal ausgerichtet ist eine sogenannte „Nagelhautzange“, die bei einem Maniküre-Set dabei sein müsste. Falls du noch keine hast, kannst du diese problemlos im Internet bestellen oder in einer Drogerie kaufen. Mit dieser wird einfach die überschüssige Haut abgeknipst.

 

Sobald eine Entzündung sich entwickelt oder die Haut schon leicht entzündet ist, solltest du die betroffene Stelle besonders schonend behandeln. Dazu eignen sich einige Hausmittel, die die Entzündung lindern können. Als Beispiel kann hier eine Tinktur aus Ringelblume genannt werden oder auch Teebaumöl.

Diese darfst du jedoch nur in geringer Dosierung auf die betroffene Nagelhaut geben, ansonsten können Rötungen entstehen. Wenn es sich jedoch schon um heftigere Schmerzen handelt, solltest du einen Arzt aufsuchen!

 

Nagelhaut entfernen bzw. Nagelhaut zurückschieben

Der zweite Fall ist die Nagelhaut, die sich am Ende des Nagelrands befindet. Die musst du auch regelmäßig behandeln und wir zeigen dir nun wie.

 

Wie und warum sollte ich die Nagelhaut zurückschieben?

Indem du die Nagelhaut zurückschiebst, verringerst du die Spannung beim Herauswachsen des Nagels und die Entstehung eines Nietnagels wird unwahrscheinlicher. Außerdem hilfst du deinem Nagel dabei, dass er besser wachsen kann, wenn die Nagelhaut am Nagelrand regelmäßig zurückgeschoben wird.

 

Wie kann ich die Nagelhaut entfernen, die am Nagelende liegt?

Dafür solltest du einen hervorgesehenen Nagelhautschieber verwenden, der nicht scharfkantig ist. Optimal ist ein Schieber aus Edelstahl oder auch ein Rosenholzstäbchen, welchen du vorsichtig anwenden musst.

Du darfst auf keinen Fall ruckartige Bewegungen machen, sondern nur vorsichtig deine Nagelhaut mit keinem Druck nach hinten und niemals weiter als hinter den Wachstumsbereich schieben.

Es gibt auch ein spezielles Nagelhautöl bzw. auch Nagelhautweichmacher, welche die Nagelhaut auf die Behandlung vorbereitet und weich macht. Dieses bekommst du meistens in deiner Drogerie und sie kann unterstützend angewendet werden, denn weiche Haut ist elastischer und kann besser zurückgeschoben werden.

 

Nagelhaut zurückschieben: ein Tipp

Damit das Zurückschieben der Nagelhaut nach hinten noch einfacher wird, kannst du vor der Behandlung auch baden oder gründlich duschen. Durch die Hitze wird die Nagelhaut etwas geschmeidiger, wodurch das Entfernen dir noch einfacher fallen wird.

Weiche Haut ist einfach etwas elastischer und daher problemloser. Daher ist es optimal, wenn du die Nagelhaut während einer ausführlichen Maniküre entfernst, da ein Handbad hier auch als Vorbereitung durchgeführt wird.

Wenn du bereits geduscht oder gebadet hast, dann kannst du auch alternativ Nagelbalsam verwenden und dieses auf der betroffenen Stelle einmassieren. Dadurch wirkt die Behandlung besonders schonend. 😉

 

Die Nagelhaut: Die Ursachen von Problemen mit der Nagelhaut

Dass ein Nietnagel entsteht oder du Probleme mit der Nagelhaut bekommst, wird durch einige Faktoren oder Lebenshaltungen unterstützt. So ist das Risiko von Entzündungen und Problemen z.B. erhöht, wenn du trockene Haut hast und diese dadurch generell schneller einreißt.

Oftmals ist dies der Fall, wenn du deine Nagelhaut nicht oft pflegst. Auch Stress des Betroffenen kann die Empfindlichkeit an der Nagelhaut verstärken.  Trocken können die Hände u.a. durch häufige Verwendung von Nagellack werden oder auch von der Umstellung der Jahreszeit.

 

Wenn du mit deinen Händen auch viel mit Reinigungsmitteln in Berührung kommst oder andere Chemikalien deine Hände und deine Nagelhaut berühren, können sich diese auch negativ auf deine Nagelhaut auswirken und diese sehr anfällig machen.

Um deine Nagelhaut weiterhin nicht zu reizen, darfst du auf keinen Fall an deinen Fingern knibbeln oder auch an deinen Nägeln kauen! Ständige Feuchtigkeit und Einwirkungen von außen führen nur dazu, dass ein Nietnagel erneut entsteht und du deine Nagelhaut entfernen musst.

 

Fazit

Es ist wichtig, dass du deine Nagelhaut regelmäßig zurückschiebst und auch Nietnägel sofort entfernst, wenn diese entstanden sind, um Folgeschäden und Schmerzen zu vermeiden.

Um einen Nietnagel, also einen Hautfetzen in deiner Nagelhaut, zu entfernen, solltest du bestenfalls eine Nagelhautzange oder auch eine Nagelhautschere verwenden. Zum Zurückschieben der Nagelhaut ist ein Rosenholzstäbchen oder ein Vergleichswerkzeuge optimal.

Bitte hab immer im Hinterkopf, dass die Behandlung dir keine Schmerzen bereiten darf! Sobald du Schmerzen verspürst, verletzt du dein Nagelbett und du kannst auch so deiner Nagelwurzel schaden. Führe daher immer eine schonende und vorsichtige Behandlung durch.

Ansonsten wünschen wir dir viel Spaß beim Nagelhaut Entfernen. 🙂

Und für weitere Tipps zum Themal Fingernägel, schau auf unserer Startseite vorbei.


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